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Pressemitteilungen
Kurz gefragt: Was bedeutet Wert 1914 in der Wohngebäudeversicherung?
Der Wert 1914 dient als einheitlicher Basiswert in der Wohngebäudeversicherung, um den Gebäudeneuwert und auch die Versicherungssumme zu berechnen. Wie das funktioniert, erklärt die uniVersa Versicherung.
Der Wert 1914 ist eine fiktive Rechengröße in der Wohngebäudeversicherung. Er steht häufig im Versicherungsschein oder in der Beitragsrechnung und gibt den Gebäudewert im Jahr 1914 in Goldmark an. Er wird jährlich mit dem aktuellen Baupreisindex hochgerechnet, um die Versicherungssumme an die gestiegenen Baupreiskosten anzupassen. „Das ist wichtig, da die Wohngebäudeversicherung eine gleitende Neuwertversicherung ist und der Schaden zu den aktuellen Preisen ersetzt wird“, erklärt die uniVersa Versicherung. Ein Beispiel: Hatte ein Einfamilienhaus vor fünfzehn Jahren einen Neuwert von 250.000 Euro, beträgt der Wert 1914 umgerechnet 20.300 Mark. Multipliziert mit dem Baupreisindex, der jährlich vom Statistischen Bundesamt bekannt gegeben wird und für 2026 bei 22,636 liegt, beträgt der aktuelle Gebäudewert und die Versicherungssumme 459.511 Euro. Neuere Wohngebäudetarife bieten häufig auch ein Wohnflächenmodell mit pauschaler Höchstentschädigungsgrenze. Beim neuen Wohnflächentarif der uniVersa liegt diese zum Beispiel bei 2,5 Millionen Euro. Eine Umrechnung auf das Jahr 1914 findet nicht statt. Wurde die Wohnfläche richtig angegeben und hat sich diese auch nicht durch spätere An- oder Ausbauten erhöht, besteht bis zur Höchstentschädigungsgrenze automatisch voller Versicherungsschutz.
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Bildmaterial
Foto: uniVersa/Westend61/Eva Blanco
Abdruck: honorarfrei
